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Thomas und Huseyn am Istanbul Marathon

Thomas Käser und Huseyn Cigerli haben den Euro Asia Marathon in Istanbul absolviert!

Lest den spannenden Bericht den Thomas für uns verfasst hat:

Bericht Marathon [59 KB]


 


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Amateurmeeting in Nyon

Am vergangenen Samstag, 13. März 2010 reiste der BR Baden mit 3 Boxern ins ferne Nyon am Genfersee. Neben einem Boxer aus Winterthur waren wir Badener die einzige Delegation aus der Deutsch-Schweiz. Der Anlass fand nahe dem Bahnhof im Salle Communale statt. Wahrlich eine schöne Location welche dem Anlass ein schönes Ambiente verlieh. Es war auch auffällig, dass das Amateurboxen in der Romandie eine sehr hohe Akzeptanz und Interesse geniesst. Die Stadthalle war bis auf den letzten Platz belegt und die Stimmung war von Beginn weg sehr gut. Erstaunlicherweise waren viele junge Zuschauer dabei, welche ihre Kollegen lautstark unterstützten.

Bereits zum zweiten Kampf des Abends stieg Michael Jakob im Superschwergewicht in den Ring. Sein Gegner, Stéphane Oberson vom BC Châtel. Der 24jährige Romand war rund einen Kopf grösser als Michael und sehr gut austrainiert. Gleich zu Beginn der ersten Runde stürmte dieser vorwärts und deckte Michael mit harten Punches ein. Michi versuchte mit solider Deckungsarbeit und Ausweichen dem Sturmlauf entgegen zu halten. Die zweite Runde war ebenfalls geprägt von harten Punches und aggressivem In-Fighting. Michi versuchte dem hart schlagenden Gegner entgegen zu halten, doch zum Ende der zweiten Runde warf Engin das Tuch als Zeichen der Aufgabe. Es war zu diesem Zeitpunkt sicher die richtige Entscheidung, musste Michi doch sehr harte Kopf- und Körpertreffer einstecken. Ein Weitermachen hätte sehr wahrscheinlich mit einem KO geendet.

Den vierten Kampf bestritt das junge Talent Andranik Hakobian. Andranik war sehr gut vorbereitet und zeigte seinem Gegner gegenüber keine Furcht. Stefano Ciriolo vom Ring Star Vernier gilt ebenfalls als Talent in der Schweizer Amateurszene und durfte als ernst zu nehmender Gegner angesehen werden. Andranik boxte in der ersten Runde solide und gut und konnte schöne Treffer landen. Leider verlor er in der zweiten und dritten Runde etwas seine Linie und wirkte zeitweise sogar etwas überheblich. Er vernachlässigte seine Deckungsarbeit und lief Gefahr, dem Gegner jederzeit ins Messer zu laufen. Engin konnte seinen Schützling mit Tipps und Anweisungen unterstützen und zum Schluss behielt Andranik mit 2:1 Stimmen die Oberhand. Es ist immer schwierig als Gastboxer auf fremdem Territorium zu gewinnen, aber Andranik hätte an diesem Abend durchaus klarere Akzente setzen und den Sieg eindeutig holen können.

Als letzter für den Boxring Baden stieg Davide Faraci ins Seilgeviert. Nach über 7 Monaten Ringabsenz war dies für Davide sozusagen ein Neuanfang. Sein Gegner, Alban Kastrati vom BC Bulle, war zwar etwas kleiner und bulliger als Davide, suchte aber sehr offensiv den Infight. In der ersten Runde konnte Davide dem mit viel Vorwärtsdrang arbeitenden Kastrati noch geschickt mit Distanzboxen ausweichen. In der zweiten und dritten Runde brach Davide allerdings etwas ein und liess sich auf die "Klammerspielchen" seines Gegners ein. Der Kampf verlor an Dynamik und Agilität und Davide lief Gefahr den Kampf aus den Händen zu geben. Man merkte dass Davide durch die lange Kampfpause noch nicht an seine alte Form anknüpfen konnte. Zum Ende behielt er aber dennoch die Oberhand und konnte einstimmig zum Sieger ausgerufen werden.

Der Boxring Baden gratuliert Andranik und Davide zum Sieg.

Text: Michael Jakob, BR Baden


 


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Liparit Hakobian Schweizermeister der Junioren

Liparit Hakobian am Ziel seiner Träume:
Schweizermeister der Junioren im Federgewicht!
Von 6.-7. März 2010 fanden in Schaffhausen die diesjährigen Juniorenschweizermeisterschaften im Boxen statt. Der Boxring Baden stellte einen Boxer, der jüngere Bruder vom Andranik, Liparit Hakobian.

Am letzten Wochenende führte uns unser Boxsport nach Schaffhausen. Lange ist es her, als ich hier Ende Februar 1985 an der SM der Amateure im Federgewicht den Halbfinal boxte. Ich werde den Moment nie vergessen, wie mich mein Bruder Ridvan dazumal von der offiziellen Waage weg riss, mir mein Oberteil anzog, die Turnschuhe band und mich aufforderte die 200 g Übergewicht, die ich hatte, runterzuschwitzen. Dabei hatte ich im Vorfeld schon so viel abgenommen und hatte einfach keinen Lust!

Ziemlich genau auf die Woche passierte es letztes Wochenende wieder und es sind diese schönen Momente, welche ich mit meinem geliebten Boxsport immer wieder erleben darf.

Bereits Samstag früh fuhr ich mit Liparit und seinem älterer Bruder Andranik in Baden los. An diesem Morgen war es mega kalt und schneite sehr stark. Die Strassen waren eisig und gefährlich. Bereits auf der Autobahn stellten wir fest, dass dieser Ausflug an die JSM ein Erlebnis werden wird. Mit viel Abenteuer auf dem Weg nach Schaffhausen, bangte ich darum, dass wir die offizielle Waage verpassen würden. Meine Gedanken waren bei Liparit, der hinten im Auto einen relativ ruhigen Eindruck machte. Der Junge hatte sich mit seinem Bruder auf die Meisterschaft mehr als gut vorbereitet und nun drohte ihm das Aus, weil wir 8 km vor Schaffhausen nicht vorwärts kamen. Mit viel Glück und jeglichen Umfahrungen erreichten wir unser Ziel doch noch rechtzeitig, und zwar 10 Minuten vor Schliessung der Waage.

Im seinem ersten Halbfinal-Kampf musste sich Liparit gegen den kleineren, jedoch nicht schwächeren Gegner aus Winterthur durchsetzen. Liparit boxte die ersten zwei Runden technisch eine Spur besser und baute sein Punktevorsprung aus. In der dritten Runde setzte der Winterthurer alles auf eine Karte und drängte Liparit mit sehr harten Schlägen auf die Bretter. Geschickt konnte Liparit die wuchtigen Schläge seines Gegners abwehren und gewann verdient den Kampf nach Punkten. Somit zog er ins Final.

Auch der Final-Gegner aus Buchs SG gewann seinen H-Finalkampf am Samstag souverän. Dieser und sein Trainer hatten wie Liparit und ich, grosse Hoffnung auf den Titel. Der Finalkampf der beiden jungen Boxer war beidseits technisch sehr gut geführt. Unser Boxer konnte sich jedoch in jeder Runde den Punktestand ausbauen und gewann mit 7 Punkten Vorsprung den Titel im Federgewicht.

Das Gesicht von Liparit war blutverschmiert vom Nasenbluten. Doch seine Augen strahlten, als er nach dem Gong von der Ringmitte zurück in die rote Ecke kam. Ich stand da und freute mich ebenso mit ihm. Als ich mich umkehrte sah ich Liparit’s Bruder Andranik, der vor Freude hochsprang, seine Hände hob und jauchzte. Seine Augen waren voller Freude, als hätte er die ganze Welt gewonnen.

Da war wieder einer dieser schönen Momente, wie ich anfangs erwähnt hatte. Sofort hatte ich das Bild von damals wieder vor Augen, als ich 1986 in Genf den Schweizermeister-Titel bei den Amateuren gewann und mich im Ring umkehrte, sah ich, wie meinen Bruder die Treppe hochsprang und sich mit mir so riesig freute wie an diesem Wochenende Andranik.

Ja, das sind die Momente im Leben, die man nicht für Geld bekommen kann. Darum liebe ich den Boxsport so sehr und ich möchte den beiden Brüdern an dieser Stelle herzlich dafür danken, dass ich mit ihnen einen solchen Moment erleben und feiern durfte.

Lieber Liparit, ich gratuliere Dir herzliche zu Deinem JSM Titel. Geniesse mit Deinem Bruder die schönen Momente im Boxsport. Momente die Euch keiner wegnehmen kann, Momente die Euch stark verbinden und Euch ein Leben lang in guter Erinnerung bleiben werden.



Text: Engin Köseoglu, Trainer Boxring Baden


 

... Liparit Hakobian, Juniorenmeister im Federgewicht mit Trainer Engin Köseoglu, Junioren-Nationaltrainer Erdal Kiran und Bruder Andranik Hakobian



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Liparit Hakobian




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20.02.2010 Nachwuchsmeeting in Chur

Mit drei Boxern reiste der Boxring Baden am vergangenen Samstag, 20. Februar 2010 nach Chur zum Nachwuchs/Amateurmeeting. Der Trainer setzte in alle Faustfechter hohe Erwartungen.

Um kurz nach 15 Uhr begann die Veranstaltung und die Halle war sehr gut mit Zuschauern gefüllt. Die Stimmung war von Anfang an sehr gut und die Boxer wurden jeweils toll durch die angereisten Fans unterstützt.

Die Badener Boxer konnten in der ersten Hälfte das Geschehen noch beobachten, waren alle drei erst nach der Pause für die Kämpfe vorgesehen. Als Erster für den Boxring Baden stieg Petar Grgic ins Seilgeviert. Der junge, grossgewachsene Petar hatte einen in der Grösse ebenbürtigen Gegner. Der vom Sportring Zürich angereiste Athlet machte von Beginn weg Druck und Petar liess sich zu sehr in die Defensive drängen. Leider konnte der Badener Boxer die Anweisungen von Trainer Koeseoglu nicht umsetzen und in der letzten Runde warf die rote Ecke als Zeichen der Aufgabe das Handtuch in den Ring. Petar, der jeweils sehr beherzt trainiert und technisch durchaus Qualitäten zeigt, wurde im ersten Ernstkampf zu sehr durch den Respekt im Nacken blockiert und liess den Gegner zu sehr agieren.

Kurze Zeit später stieg der mittlerweile 32jährige Michael Jakob für seinen ersten Kampf im Superschwergewicht in den Ring. Der ebenfalls 32jährige Gegner vom Boxclub Ascona hatte bereits 5 Kämpfe bestritten, 3 davon jedoch verloren. Es war also alles möglich in dem auf 3 x 3 Minuten angesetzten Kampf. Von Beginn weg bewegte sich Michael viel und hielt dem Druck des erfahreren Gegners stand. Leider konnte der 2Meter Mann aus dem Tessin, gepaart mit seiner Rechtsauslage, die Reichweitenvorteile ausnützen und Punkten. Michi bewies während den 9 Minuten durchaus Kämpferherz, Durchhaltewillen und Nehmerqualitäten, dies reichte aber nicht um den Hühnen ernsthaft in Gefahr zu bringen. Am Ende der blutigen Schlacht siegte der Gladiator aus Ascona verdient.

Den letzten Kampf für die Badener bestritt der junge Liparit Hakobian. Auf ihm lastete nun der ganze Druck, für die Badener Delegation noch die Kohlen aus dem Feuer zu holen und wenigstens einen Sieg mit nach Hause zu nehmen. Der Kampf wurde von Beginn weg sehr ambitioniert geführt und sowohl mussten Liparit wie auch sein Gegner sich von vielen Treffern in Acht nehmen. Am Ende konnte sich Liparit jedoch durchsetzen und seine technische wie auch konditionellen Vorteile ausspielen. Liparit zeigte eine sehr beherzte Leistung und liess sich nicht aus der Ruhe bringen.

Wir gratulieren Lipi zu seinem Sieg ganz herzlich und erweisen unseren beiden Athleten, Petar und Michi viel Respekt zum absolvierten Ernstkampf. Besonderen Dank an die angereisten Vereinskollegen und Verwandten für Ihre Unterstützung.

Klicke hier für die Siegerehrung --> mov01805.mpg [11'514 KB]


 


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Bildgallerie des Meetings

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Andranik schaffte beinahe eine Sensation!

Am Samstag fanden in der Berner Wankdorf-Halle die Ausscheidungen der diesjährigen Schweizer Meisterschaft (SM) der Amateure statt. Für den Boxring Baden trat Andranik Hakobian gegen Riccardo Silva Ramos aus Ascona an und verpasste ganz knapp den Sieg.

Mit viel Trainingsaufwand und voller Motivation bereitete sich unser Boxer auf seine erste SM bei den Amateuren vor.
Sein Ziel war klar. Er wollte den SM Titel bei den Amateuren bis 64 kg holen.

Trotzdem in dieser Gewichtsklasse kein geringerer, als der aus Ascona stammende, mehrfache Junioren- und Amateurmeister Riccardo Silva Ramsos am Start war,
setzte unser Boxer Andranik sein Ziel hoch. Riccardo der Rechtsaufleger mit über 75 Amateurkämpfen gehört zu den routinierten und besten Boxer der Schweiz. Manche sagen, er sei der Beste.

Von den acht Teilnehmern im H-Weltergewicht, traf das Los ausgerechnet auf den Mann aus Ascona, gegen den unser Andranik antreten musste. Andranik, der in einem Jahr von seinen erst 8 Amateurkämpfen, nur einen verlor, brachte natürlich vorab nicht dieselbe Routine wie sein Gegner mit in den Ring. Trotzdem war ich überzeugt, dass der Junge mit seinem Ehrgeiz und Einsatz in den letzten Monaten, so viel Engagement gezeigt hat, dass er gegen Riccardo eine Chance haben würde.

Mit einer gesunden Nervosität startete Andranik aus der blauen Ecke den Zweikampf. Sehr konzentriert setzt er das Geübte bereits in der ersten Runde um und lag nur knapp
mit zwei Punkten im Rückstand. Durch seinen sehr aufmerksamen Blick in der Pause spürte ich, dass Andranik heute möglicherweise eine Sensation schaffen könnte – nämlich Riccardo zu schlagen. Ich gab ihm Anweisungen, was er in der zweiten Runde tun sollte. Die zweite Runde absolviert er wie einer, der schon dutzende von Kämpfe bestritten hatte, boxt aus der Mitte und stellte den Gegner manchmal sehr unter Druck.

Wie die Zuschauer, vernahmen auch wir in der zweiten Pause, vor der 3. Runde, dass der Rückstand für Andranik immer noch 2 Punkte betrug. In der Dritten Runde versuchte nun Andranik beherzt, mit allem was er in den letzten 8 Kämpfen an Erfahrung gesammelt hatte, den Kampf für sich zu entscheiden. Doch die grössere Erfahrung des Gegners überwog Leider verlor Andranik diesen Kampf mit 12:14 Punkten, sehr knapp, wie auch er sagt.

Fazit:
Andranik hat diesen Kampf verloren. Für mich ist er jedoch ein Sieger, denn er zeigte in diesem Kampf, dass er in naher Zukunft zu den Besten im Lande gehören wird. Mit seiner Motivation und seinem Siegeswillen wird er sich weiter entwickeln und sein Ziel erreichen. Ein Riesenkompliment an den Boxer Andranik.

Text:
Trainer Boxring Baden, Engin Köseoglu


 


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Der Boxring Baden am 24 h Lauf

Bei bestem Wetter, angenehmen Temperaturen und mit guter Stimmung startete die Staffel vom Boxring Baden am 26. September 2009 um Punkt 12.00 Uhr zum 24 Stundenlauf.

Petrus muss ein Fan vom Boxring Baden sein, denn während dem ganzen Lauf schenkte er uns beste Voraussetzungen, damit unsere top motivierten Läufer eine ausserordentlich gute Leistung erbringen konnten. Die 12 Athleten schafften während den 24 Stunden phänomenale 309 Runden, was einer Gesamtdistanz von 289,5 Km entspricht. Zum Vergleich: Die Laufsportgruppe Brugg absolvierte in der gleichen Zeit 313 Runden (292,6 Km).

An dieser Stelle möchte sich der Boxring Baden herzlich für das Engagement des Sponsoren zu Gunsten Pro Infirmis bedanken. Unser Vereinspräsident und Inhaber vom Coiffeurgeschäft Grimm, Walter Grimm, „vergoldet“ unsere Topleistung mit 2 Franken pro Runde!

Auf folgendem Link sind die einzelnen Resultate im Detail ersichtlich:

http://www1.your-sports.com/details/index.php?page=4&eventid=1923&lang=de


Der Boxring Baden gratuliert allen Teilnehmern zur tollen Leistung!


 


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Argovia Cup 09 in Gebenstorf

Jeweils am dritten Samstag im September führt die Boxschule Gebenstorf den Argovia Cup durch. Dieses Jahr fand er bereits zum 15. Mal statt und der Boxring Baden hatte die Gelegenheit mit Ariane Meister und Andranik Hakobian an diesem Abend dabeisein zu können.

Der exzellent organisierte Abend konnte das Publikum vollends überzeugen und begeistern und es war für die angereiste Boxdelegation aus Bayern sicherlich ein schöner und würdiger Rahmen. Die Kämpfe wurden auf gutem Niveau bestritten und es war schnell klar, daß unsere Deutschen Boxkollegen den lokalen Athleten nicht kampflos zum Fraß vorgeworfen wurden.

Bevor die Staffelkämpfe begannen, wurde dem Publikum im Vorfeld 2 Leichtkontaktkämpfe sowie ein Damenboxkampf präsentiert. Dieser bestritt vom Boxring Baden

Ariane Meister (BR Baden) vs Nicole Matter (BS Gebenstorf)

Ariane bestritt ihren 2. Kampf und ging gegen die Debütantin aus Gebenstorf sichtlich ruhiger in den Kampf. Sie wußte ihre Kräfte wohl dosierend einzusetzen, mit geschickten Aktionen zu punkten und die Anweisungen von Trainer Koeseoglu umzusetzen. So war es dann nach einem zum Teil einseitig geführten Kampf die logische Konsequenz, daß Ariane der teilweise überforderten Nicole Matter den Meister zeigen und eindeutig mit 3:0 Stimmen gewinnen konnte.

Andranik Hakobian (BR Baden) vs Hans Schöfer (Oberbayern)

Die beiden Athleten im Halbweltergewicht schenkten sich von Beginn weg nichts. Der Bayrische Boxer wußte immer wieder mit schnellen Angriffen für Gefahr zu sorgen, doch Andranik war dank seinen wieselflinken Beinen jeweils geschickt im Ausweichen und Kontern. Mit Dauer des Kampfes wurde die Stimmung beidseitig nervöser und unser Trainer Engin musste Andranik aus der Ringecke lautstark mit Anweisungen unterstützen. Zum Schluss behielt der Badener Kämpfer klar die Oberhand und gewann eindeutig mit 3:0 Stimmen.

Der Boxring Baden gratuliert Ariane und Andranik herzlich zum tollen Erfolg!



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Bilder vom Jubiläumsmeeting

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Erflogreiches Meeting in Baden

40 Jahre Boxring Baden

Der Boxring Baden feierte am 06. Juni 2009 sein 40jähriges Jubiläum. In würdigem Rahmen und unter großem organisatorischem Aufwand führte der Boxring Baden das 4. internationale Boxmeeting durch.

Bereits kurz nach Kassenöffnung strömte eine große Schar Zuschauer in die schön dekorierte Sporthalle Aue. Man spürte daß die Anwesenden dem Anlaß die gewünschte festliche Stimmung verliehen. Als dann Walter Scheibli, bekannter ZSC-Speaker im Hallenstadion, kurz nach 19.30 Uhr den Jubiläumsabend eröffnete, war allen klar, daß diese Speaker mit seiner Präsenz das nötige Rüstzeug für eine professionelle Moderation mitbrachte.

Ariane Meister (Boxring Baden) vs Anja Schori (Boxing KingsBern)

Premiere für den Boxring Baden!
Es war der erste Kampf von Ariane Meister an diesem Abend und es war der erste Frauenkampf in der 40jährigen Geschichte des Boxrings Baden überhaupt!

Meister ging beherzt und mit Vorwärtsdrang in die erste Runde. In der zweiten und dritten Runde versuchte sie vermehrt aus der defensive zu kontern und konnte durchaus einige schöne Kombinationen landen. Leider mußte sie sich aber am Ende doch geschlagen geben, da die etwas größer gewachsene Schori ihren Reichweitenvorteil ausnutzen konnte und die klareren Treffer landete.

Matthias Luchsinger Junior (BC Zürich) vs Alex Hediger (BC Brugg)

In der Ruhe liegt die Kraft
Luchsinger, etwas größer und filigraner als sein Brugger Kontrahent, wirkte augenscheinlich im Vorteil. Doch Hediger wußte sich gut in Szene zu setzen, bewegte sich viel und konnte trotz seiner bulligen Erscheinung schnelle und geschickte Akzente setzen. Der Zürcher Boxer mußte also jederzeit auf der Hut sein, daß er nicht „in den Hammer“ lief. Durch seine überlegte und ruhige Art konnte Luchsinger den Kampf am Schluß zu seinen Gunsten entscheiden.

Andranik Hakobian (Boxring Baden) vs Kevin Gubelmann (Boxing KingsBern)

Mit schnellen Fäusten zum Erfolg
Andranik, der bis zu diesem Abend seine 4 Kämpfe gewonnen hatte, konnte mit viel Selbstvertrauen in den Ring steigen. Sein auf dem Papier schwächerer Gegner zeigte sich aber als Knacknuss und boxte sehr gut mit. Hakobian mußte sein ganzes Können abrufen und mit schnellen Fäusten und geschickten Meidbewegungen den Gegner versuchen zu kontrollieren. Dies gelang ihm sehr gut, und er durfte verdient seinen fünften Sieg in Folge feiern!

Maliqaj Egzon (Boxschule Gebenstorf) vs Konstantin Wegel (Rot Weiß Stuttgart)

Ein Sieg für Beide
Auch hier war der Unterschied der beiden Boxer klar ersichtlich. Der deutsche Wegel war dem Gebenstorfer Egzon in der Körpergröße klar überlegen und wirkte durch seine schmalere Statur auch wendiger und schneller. Die beiden Kämpfer zeigten einen sehr unterhaltsamen Kampf. Mit schnellen Bewegungen zu Kopf und Körper punkteten beide Boxer geschickt und zeigten ein großes Schlagrepertoire. Der Gebenstorfer Egzon wirkte gegenüber dem Stuttgarter Wegel immer etwas risikofreudiger und angriffslustiger. Zudem ließ sich der kräftige Egzon durch die schnellen Aktionen von Wegel nicht beirren und suchte jederzeit den Kontakt zum Gegner. Beide mußten gute Treffer einstecken und zum Ende wurde der Kampf verdientermassen unentschieden gewertet.

Vitaliy Kopylenko (BC Ascona) vs Endrit Vuka (Italien)

Kopylenko der neue Klitschko?
Der für den BC Ascona boxende ukrainische Profi Kopylenko wies mit sieben Siegen aus sieben Kämpfen ein tadelloses Palmares aus. Sein italienischer Gegner hatte mit zwei Siegen aus zwei Kämpfen ebenfalls ein reines Heft vorzuweisen, aber immerhin fünf Profikämpfe weniger zu verbuchen. Dies sollte sich im Verlaufe des Kampfes jedoch nicht als Handicap erweisen. Der Italiener Vuka zeigte technisch sehr schönes Boxen und forderte von Kopylenko alles ab. Der ukrainische Musterathlet wußte jedoch gekonnt dem Druck stand zu halten und landete immer wieder harte Treffer. Kopylenko ging jedoch mit seiner Kontertechnik auch hohe Risiken ein, zeigte er sich doch zeitweise etwas gar offen. Dies konnte der Italiener seinerseits nutzen und ebenfalls schön punkten. Der außerordentlich unterhaltsame Kampf ging über die volle Distanz und am Ende durfte der Tessiner verdient als Sieger aus dem Ring steigen.

Davide Faraci (Boxring Baden) vs Martin Wascheszio (Rot Weiß Stuttgart)

Einfach nur ein schlechter Tag?
Faraci, der vor wenigen Wochen noch gegen einen sehr starken deutschen Gegner mit 60 Amateurkämpfen dominierte, hatte es heute mit einem Rechtsausleger aus Stuttgart zu tun. Wascheszio, der dieses Jahr Dritter an der Deutschen Jugendmeisterschaft wurde, war bestens für den Kampf gerüstet. Pfeilschnelle Aktionen, gute Deckungsarbeit, geschicktes Meiden und eine gute Mischung aus Abwarten und Angreifen brachten dem Stuttgarter, gepaart mit seiner Rechtsauslage, einige Vorteile. Faraci wirkte zeitweise etwas ratlos und versuchte immer wieder ein Mittel gegen Wascheszio zu finden. Beide zeigen sehr schöne Kombinationen und sehr ansehnliches Boxen. Es war schnell klar: hier stehen zwei top Boxer im Ring! Faraci, der in seiner Klasse aktuell zu den Besten in der Schweiz gehört, zeigte eine beherzte Leistung, aber an diesem Abend sollte seine Erfahrung und Können am Ende nicht zum Sieg reichen. Erwischte Faraci einfach nur einen schlechten Tag?

Ardian Krasniqi (Boxring Baden/BC Ascona) vs Fares Sahawneh (Italien)

Arbeitsfaul oder der neue KO-King?
Der Badener Krasniqi stieg zu seinem dritten Profikampf in die Arena. Mit gestärktem Selbstbewußtsein durch die beiden vorangegangen KO-Siege war der Athlet top motiviert. In der ersten Runde noch abwartend und den Gegner studierend machte Krasniqi in der zweiten Runde den Sack zu! Sahawneh mußte sehr harte Körper- und Kopftreffer einstecken und ging zwei Mal zu Boden. Als der Badener zum dritten Sturmangriff blies und dem Italiener wieder mit einem imensen Schlaghagel zusetzte, hatte der Ringrichter Erbarmen und nahm den überforderten Boxer aus Italien aus dem Gefecht. Es stellt sich mittlerweile die Frage: Ist Krasniqi etwas Arbeitsfaul oder einfach nur der neue KO-King?

Blas-Miguel Martinez (Boxring Baden) vs Abdelouhed Ben Lelly (Marokko/Italien)

Eindeutiger Sieg?
„El Colorin“ stieg zum neunten Mal als Profi in den Ring. Die vorhergehenden acht Begegnungen konnte er jeweils für sich entscheiden. Der für Marokko/Italien boxende Lelly hatte mit 12 Kämpfen (6 Siege/6 Niederlagen) etwas mehr Ringerfahrung. Zudem war es für Martinez das erste Mal, daß er über acht Runden à 3 Minuten boxen mußte. Man durfte also gespannt sein, wie sich der ungeschlagene Badener mit dieser neuen Situation abfand. Lelly zeigte zu Beginn weg attraktives Boxen. Der perfekt austrainierte Musterathlet hielt dem Druck von Martinez stand und konnte mit schnellen Konterangriffen jeweils für einen sehr ausgeglichenen Kampf sorgen. El Colorin mußte viel arbeiten und es war schnell klar: geschenkt wird hier nichts!

Lelly wirkte etwas agiler auf den Beinen und konnte Martinez einige Male gefährlich in die Seile drängen. Glücklicherweise gingen viele Schläge des Marokkaners in die Deckung von Martinez und er konnte sich jeweils mit harten Aufwärtshacken und Körpertreffern lösen aus den Seilen retten.

Martinez legte eine fulminante letzte Runde hin, aber man mußte sich zum Schluß der achten Runde dennoch fragen: hat es für den ungeschlagenen Badener auch diesmal gereicht? Der Entscheid fiel mit 3:0 Richterstimmen zwar eindeutig zu Gunsten von „El Colorin“ aus. Wenn man aber die Scoreblätter anschaute, dann wurde klar, daß dieser Kampf auf Messers Schneide entschieden wurde. Mit 77:75/77:75/77:76 Punkten zeigte der Kampf eine doch sehr ausgeglichene Wertung was durchaus dem Kampfgeschehen entsprach.

Das Meeting gehört der Vergangenheit an, doch die Impressionen bleiben noch lange in unserer Erinnerung. Viele schöne, spannende und emotionale Momente haben dem 40. Geburtstag des Boxring Baden die verdiente Ambiance und den Gladiatoren im Ring einen würdigen Rahmen verliehen!


 


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Davide und Andrianik erfolgreich

Am 21.03.2009 waren gleich zwei Boxer des Boxring Baden im Einsatz:

Andrianik Hakobian kämpfte am Box Meeting in Bad Ragaz gegen Gadjiev Musa (BC Winterthur). Andrianik war der Kampf bestimmende Mann und konnte dank seiner guten Kondition einen klaren Punktesieg nach hause bringen

Davide Faraci war mit dem Boxclub Zürich unter der Leitung von Mathias Luchsinger in einem Staffelkapf gegen den Boxclub Wangen Allgäu (Deutschland) engagiert. Er boxte zum ersten mal gegen einen Amateur, was er bravourös meisterte. Sein gegner, Aslani Isof, war gegen unseren Junioren Schweizermeister völlig überfordert, wesshalb der Ringrichter den Kampf auch in der ersten Runde abbrach (RSC - I).

Beiden Boxern herzliche Gratulation zu dieser Leistung!

Text: Gianluca Fini


 


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Gianluca erhält die Boxtrainer Lizenz

Am 15.03.2009 haben die neusten Trainer ihre Ausbildung zum Wettkampftrainer erfolgreich abgeschlossen.

Der Kurs war geprägt vom gutem Teamgeist, Lerneifer und Zweisprachigkeit. Wir gratulieren und wünschen viel Erfolg im weiteren Traineralltag! Die Absolventen v.l.n.r. : Juan-Carlos Couceiro (BC Root); Daniel Bonito (BC Nyon); Alain Coppey (RC Lausanne); Philippe Sergeat (Esquive BC Genève); Toni Piller (Boxing Kings Boxring Bern); Rico Zanga (BC Rheintal Au); Sandro Sprenger (BC Uster); Gianluca Fini (BR Baden). Vorne: Kursleiter Stefan Käser und Angelo Fasolis.

Text: Stefan Käser www.swissboxing.ch


 


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Erfolgreiches Profid debüt von Ardian

Boxer Ardian Krasniqi gewinnt durch K. o.

Der Würenlinger Ardian Krasniqi hat seine Profikarriere mit einem Sieg lanciert. In Horgen schickte er den Rumänen Alexandru Caprani bereits in der zweiten Runde auf die Bretter. Nach einem Lebertreffer kam der 26 Jährige nicht mehr auf die Beine. Von der Papierform her war der Gegner des Aargauers aber alles andere als Kanonenfutter, kann er doch bereits auf 20 Profikämpfe zurückblicken. Krasniqi, der als Amateur drei Schweizer-Meister- Titel gewonnen hat, zeigte sich glücklich über seinen gelungenen Einstand. „Ich habe mich gut gefühlt und hatte den Gegner jederzeit im Griff.“ Der Kampf in der Kategorie Mittelgewicht war auf sechs Runden angesetzt. „lch hätte eigentlich gerne einige Runden länger geboxt. um noch mehr Erfahrung zu sammeln“, sagte der 24jährige Krasniqi nach seinem Debüt. „Aber wenn du die Chance hast, den Gegner k. o. zu schlagen, musst du diese nutzen.“

Für die kommenden Aufgaben hat der gebürtige Kosovare neuen Mut geschöpft. So möchte er bereits am 17. April wieder in den Ring steigen: „Aber zuerst muss ich meinen Manager Michele Barra davon überzeugen.“ Fest steht indes, dass Krasniqi am 6. Juni vor heimischem Publikum in der Badener Aue boxen wird.

Text: Neue Aargauerzeitung 17.03.09 tnrnt


 

Foto: Christina Nigg



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Davide Faraci wird Juniorenschweizermeister 2009

Davide Faraci wird zum 3. Mal in Folge Juniorenschweizermeister im Weltergewicht!

Nach Ardian Krasniqi (2000/01/02) und Vereinstrainer Engin Köseoglu (1983/84/85) holt Davide den JSM-Titel zum 3. Mal in Folge für den Boxring Baden.

Davide hat sich in den letzten 5 Wochen boxerisch sowie konditionell sehr diszipliniert auf das Kampfgewicht von 69 kg vorbereitet, um an den Meisterschaften in Martigny teilzunehmen.

Schon bei der Verlosung zeigte sich, dass die meisten Favoriten im Weltergewicht teilnehmen. Nach der Verlosung am Samstag stand fest, dass der Badener am ersten Kampftag zwei Kämpfe gewinnen musste, um am Sonntag um den Titel antreten zu können.

Der erste Kampf mit einem Gegner aus St. Gallen, gewann Davide sehr überzeugend nach Punkten. Im zweiten Kampf boxte der Badener gegen seinen Trainigskollegen vom Swissboxing Team aus Bern. Schon ab der ersten Runde gingen die zwei Techniker zur Sache. Bald merkte der Trainer, dass Davide wegen seinem hohen Gewichtsverlust nicht seine gewohnte Leistung erbringen konnte. Trotzdem entschied Davide den Kampf mit Hilfspunkten für sich und zog somit ins Finale ein.

Der zweite Finalist war kein Geringerer als der Boxer vom Nachbarsverein Gebenstorf, welcher am Samstag seine Kämpfe ebenfalls überzeugend gewann und am Sonntag ebenfalls verdient am Finale teilnahm.

Wie erwartet machte der Gebenstorfer von Anfang an sehr hohen Druck. Geschickt hielt Davide dem manchmal ungestüm angreifenden Gegner stand und federte geschickt den Druck ab. Ab der dritten Runde baute der Gebenstorfer konditionell ab, was dem Badener den Punktausbau leichter machte und den Titel verdient für sich holte.

Im Namen vom Boxring Baden gratuliere ich Davide zum 3. Junioren SM Titel!

Besonders gratuliere ich ihm für seine disziplinierte, strenge und konsequente 5-wöchige Vorbereitungszeit, welche er „ohne Worte“ durchgezogen hat. Bravo Davide!

Text: Engin Köseoglu
JSM in Martigny 07.-08.03.09


 


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Davide Faraci




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Davide und Gianluca am Box-Weekend in Magglingen

Am vorletzten Wochenende war in Magglingen der Box Sport ausnahmsweise mal sehr stark vertreten. Nicht nur die angehenden Wettkampftrainer (Gianluca) trafen sich an einem 2 ½ tägigen Kurs und Training, auch das Swissboxing Team (Davide) war zum trainieren in das verschneite kleine Dorf gereist.
Für die Trainer ging es bereits am Freitagabend mit einer kurzen theoretischen Lektion los und danach mit der ersten Trainingseinheit weiter. Die Schwerpunkte des Weekends waren Trainingspläne, Beinarbeit, Strategie / Taktik und das Repetieren des ersten Weekends. Nach weiteren Theorie Stunden und einer weiteren Trainingseinheit versammelte sich am Nachmittag die ganze Belegschaft im Kampfsport Pavillon. Sparring war angesagt! Das Swissboxing Team hatte dafür extra Sparringspartner aus Deutschland und Biel eingeladen. Die angehenden Trainer bekamen während dem Sparring Aufgaben wie Punkten, Strategiebeobachtung oder das beurteilen der Taktik, während unsere Nationalmannschaft im Ring ihr Können unter Beweis stellte. Da extra Boxer aus Deutschland angereist waren, schaukelte sich die Motivation einzelner Boxer immer höher hinauf, was zu sehr harten und aggressiven Sparringsrunden führte. Einzelne Athleten mussten sogar vom Nationalcoach gebremst werden, weil ihre Darbietung wenig mit Boxen zu tun hatte.
Am Sonntagmorgen hatten Trainer und Nationalmannschaft getrennte Trainingsprogramme in den Turnhallen. Am Nachmittag referierte Stephan Käser wieder vor allen über das Thema Ernährung, welches für einen Boxer ebenfalls sehr wichtig ist.

Fazit: Wieder ein etwas anstrengendes, aber sehr lehrreiches Wochenende mit vielen neuen Bekanntschaften aus der Schweizerischen Boxszene.


 


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Holyfield ehrt den Box-Ring Baden

Im Badener Boxkeller absolvierte der Schwergewichtsboxer sein erstes Training in der Schweiz


Von CHRISTOPHE MARTIN

Baden -
Engin Köseoglu ist nervös. Der 41-Jährige war viermal Schweizer Amateur-Meister im Boxen und ist jetzt Trainer beim Box-Ring Baden. In seinem Box-Keller unter dem Parkplatz des Sportzentrums Baregg soll Evander Holyfield die finale Vorbereitung auf den WM-Kampf gegen Nikolai Walujew absolvieren. Neun Tage vor dem Fight (20. Dezember) ist Holyfield aus dem Camp in Houston nach Zürich gereist, und nun marschiert die angejahrte Boxikone in Köseoglus Reich. Welche Ehre.

Stumm betritt Holyfield den lang gestreckten Raum. Rechts hängen Sandsäcke unterschiedlicher Grösse, links mehrere grossflächige Spiegel, ganz hinten steht leicht erhöht der Boxring. Es ist kühl und riecht leicht muffig. Aus der Stereoanlage rieselt Musik. Die Lüftung dröhnt. Die Lokalität hat Hagen Döring ausgesucht, der Sportchef von Walujew-Promoter Sauerland. Hier also soll Holyfield die finale Kampfvorbereitung absolvieren. Für den 2,13-m-Riesen Walujew käme der Raum mit der niedrigen Decke nicht in Frage. Er könnte im Ring kaum aufrecht stehen.

Ein Neffe, der alles organisiert, zwei Trainer und ein Freund

Holyfield marschiert geradewegs nach hinten und beginnt sich umzuziehen. Seine Begleiter nehmen den Raum leicht konsterniert in Augenschein. «Kann man die Temperatur nicht ein bisschen höher stellen?», fragt Michael Weaver. Er ist der Neffe Holyfields, nicht der Manager - aber dennoch derjenige, der ziemlich alles managt. Mit dabei sind auch Tommy Brooks, der Box-Trainer, der auch schon Mike Tyson betreute, Tim Hallmark, der «personal Trainer», der beim Aufwärmen vorturnt und bei den Dehnungsübungen Hand anlegt. Und dann ist da noch Randy mit der wärmenden Mütze und dem aufmerksamen Blick. Seine Funktion umschreibt Weaver schlicht mit «his best friend».

Das Bauheizgerät kämpft vergeblich gegen die Kälte an

Köseoglu zeigt auf ein Bauheizgerät, das vergeblich gegen die Kälte ankämpft, und verspricht, für den nächsten Tag ein zweites zu organisieren. Ohne eine Wort zu sagen, wärmt sich Holyfield unter der Anleitung Hallmarks auf. Dann lässt er sich von Brooks ein Springseil reichen und beginnt, vor einem Spiegel zu hüpfen. «Er macht vier Runden mit dem Seil, vier Runden Schattenboxen und schliesslich vier Runden am Sandsack», erklärt Brooks. Holyfield hüpft und schweigt. Michael Jackson singt. Nach drei Minuten surrt die Pausenglocke. Eine Minute Pause. Und weiter.

Während einer Pause im Ring entdeckt Holyfield ein gerahmtes Bild des jungen Muhammad Ali und einem weisen Spruch, den der grösste Boxer aller Zeiten einst gesagt hat: «Der Kampf wird weit weg der Zeugen hinter den Ringseilen gewonnen oder verloren; im Gym, lange bevor ich unter diesen Lichtern tanze.» Holyfield liest und schweigt. Es ist seine einzige Ablenkung. Nach 70 Minuten ist das Training vorbei. Der Raum ist inzwischen deutlich stärker bevölkert. Die Anwesenheit Holyfields hat sich unter den Mitgliedern des Box-Klubs herumgesprochen. Einige bitten um ein gemeinsames Foto mit Holyfield, auch Köseoglu. Der Champ nickt, schaut in die Kamera. Und schweigt.

Während des Trainings haben Weaver und Hallmark ihren Sauerland-Betreuer Marco Krause beauftragt, Alternativen zu prüfen. Sie möchten den einzigen Zürcher Box-Ring sehen, in dem sich Walujew vorbereiten wird. Irgendwie sollte man die beiden schon aneinander vorbeibringen. «Willst du den andern Raum sehen, oder willst du weiterhin in dieses Gym, Ho?», fragt Hallmark auf der Rückfahrt im Minibus unvermittelt. «Tommy soll sich das anschauen», tönt es vom Beifahrersitz. Fünf Worte. Holyfield hat sein Schweigen gebrochen. «Warten Sie nur, bis Sie ihm eine Frage gestellt haben», lacht Weaver. «Dann hört er nicht mehr auf zu reden.»

Warum Holyfield Walujew im Ring nahe sein will

Also, Evander Holyfield, warum sind Sie so schweigsam? «Wenn du arbeitest, brauchst du nicht zu sprechen», sagt er wenig später. Unkompliziert hat er in seine Suite im Swissôtel von Oerlikon geladen und beginnt zu erzählen, warum er im Training ganz auf seine Übungen konzentriert ist. Und auf den Gegner. «Beim Schattenboxen soll alles so aussehen, wie ich boxen will. Ich stelle mir Walujew vor, meinen Kopf ganz nah an seinem Körper. Ich muss nah sein, damit er gezwungen ist, auszuweichen, wenn er schlagen will.» Holyfield zieht den Kopf ein und deutet mit seinen Armen an, wie er sich seine Bewegungen gegen den Russen vorstellt. Schlagen will er ihn zuerst vor allem gegen den Körper. «Mit dem Kopf kann er ausweichen, aber sein Körper kann nicht weg.»Es ist eher ungewohnt, dass ein Boxer vor einem wichtigen Kampf etwas zu seiner Taktik sagt. Aber vielleicht liegt das auch am riesenhaften Gegner, der ihn schliesslich zur Aussage verleitet. «I go and get what I can reach first», ich gehe und nehme, was ich zuerst erwische.


 


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Bildgallerie Holyfield @ Baden

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Miguel erneut siegreich!

Bericht und Fotos von Andreas Anderegg

Das Boxeo 14 in Basel stand unter dem Motto „1001 Nacht“ und bot ausgezeichneten Boxsport sowie kulturelle Leckerbissen.

Der Aargauer Profiboxer Blas Miguel Martinez konnte im achten Kampf seinen achten Sieg feiern. Der 27-jährige Sissacher schlug am Samstagabend in der Kaserne Basel vor über 400 Zuschauern den Bulgaren Merdjitin Iuseinov in einem Kampf im Supermittelgewicht über sechs Runden nach Punkten. Zwei Schweizer Punktrichter sprachen Martinez den Sieg zu, einer wertete unentschieden.

Der Kampf war geprägt von einem offenen Schlagabtausch von Beginn weg. Der von Engin Köseoglu und Beat Ruckli betreute Martinez erlitt in der vierten Runde einen Cut über dem linken Auge, der wahrscheinlich von einem Kopfstoss herrührte. Davon liess sich Martinez freilich nicht beirren. Derweil er vorwärts marschierte und immer wieder Treffer an Kopf und Körper seines Gegners platzieren konnte, vernachlässigte er oftmals aber auch seine Deckung und wurde selber getroffen. Gegen Ende des Gefechts versuchte der Bulgare, seine fehlende Kondition mit Mätzchen wettzumachen. In der letzten Runde küsste der Osteuropäer am Ende einer Infight-Aktion gar provokativ die Stirn seines Gegners.


 


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Gruppenbild nach dem harten Fight




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Boxmeeting vom 15.11.2008 in Au (SG)

Bericht: Ariane Meister

Endlich ist es so weit, dachte sich wohl Andrianik Hakobyan am 15.11.08 als er morgens erwachte (falls er überhaupt geschlafen hatte), da er an diesem Tag seinen ersten Boxkampf beschtreitete.

Viele seiner Freunde haben auf dieses Datum gewartet und fuhren am genannten Tag nach Au (St. Gallen), um diesen Event gemeinsam mit Andrianik zu erleben. Ein weiterer Grund dieses Meetings nicht zu verpassen waren natürlich auch David Mosimann, einer unserer diszipliniertesten Boxer, sowie Davide Faraci, unser jüngstes Talent.

Die Kämpfe fanden in der Mehrzweckhalle statt, die gut besucht war an diesem Abend. Trotz der weiten Strecke, haben über 10 Trainingskollegen aus Baden den Weg nach Au gefunden. In der Halle angekommen, war die einzige Person, die aufzufinden war, Engin Köseoglu, welcher sich sehr über die grosse Zahl seiner gekommenen Schützlinge freute.

Noch vor Beginn des Meetings erschien auch Andrianik, welcher vor Energie strotze. Er begrüsste die Trainingskollegen und verschwand wieder. Wir Zuschauer setzten uns in die vorderste Reihe um die Kämpfe aus nächster Nähe beobachten zu können.

Das Meeting begann, doch ich kann nicht mehr sagen, wie welcher Kampf ausging, da ich nervös war, oder sollte ich sagen, wir waren nervös. Denn wohin ich auch schaute, ob nach links oder nach rechts, ich sah, dass ich meine Nervosität mit den anderen aus unserem Boxstall teilte. Wir fieberten für unsere Kollegen.

In der Nähe von uns Schaulustigen unterhielten sich Andrianik und Davide, welche wohl nur halb so nervös waren wie wir. Gemütlich sassen sie bei einem Kaffe zusammen und diskutierten über die laufenden Kämpfe. Nur David liess sich bis zu seinem Kampf nirgends blicken, daher machte ich mich auf die Suche nach ihm. Da er, von unseren dreien, der Erste war, welcher an die Reihe kam, war er schon mitten am Einwärmen, als ich ihn fand. Ruhig stellte ich mich an die Wand und beobachtete ihn. Diszipliniert wie immer übte er noch Schlag- und Schrittabfolgen. Danach zog er sich wieder in die Kabine zurück, wo auch Davide sich bereit machte. Gelassen scherzten die beiden noch über den nassen Boden der Kabine, danach ging es jedoch wieder konzentriert weiter. Umso näher die Kämpfe kamen, desto grösser wurde die Anspannung in der Kabine. War ich zu Beginn des Turniers noch überall willkommen, so merkte ich, dass die Boxer sich nun von den Leuten abschotteten und auch mich mieden. Also kehrte ich in die Halle zurück.

Dann war es soweit. In der Halle schallte es: „David Mosimann“. David betrat in der blauen Ecke als zweiter den Ring und schon erklang der Gong. Die erste Runde lief nicht gut für David, er lag nach Punkten hinten. Die zweite Runde erging ihm ähnlich, doch in der dritten Runde schraubte er die Frequenz noch einmal hoch. Leider geschah dies zu spät, er verlor mit zwei zu eins Richterstimmen nach Punkten.

Unbeeinflusst von Davids Resultat stellte sich Davide Faraci seinem Gegner, welcher einiges leichter, jedoch umso motivierter war. Gleich zu Beginn schon versuchte sein Gegner ihn mit allen möglichen Tricks auszuknocken. Doch Davide wich geschickt aus und machte enorm Gegendruck, welcher zu stark wurde für den Trainer der gegnerischen Ecke, er warf in der ersten Runde das Handtuch. Davide gewann!

Nur zwei Kämpfe später war Andrianik an der Reihe. Beim Aufwärmen an der Pratze bei Engin zeigte er eine super Leistung. Wird er diese Leistung jedoch auch im Kampf zeigen? Alle Fans des Boxring Badens versammelten sich hinter der blauen Ecke, in welcher Andrianik boxte. Nach dem erklingen des Gongs wurde es hektisch, jeder wollte der bessere sein. Beide vernachlässigten daher ein wenig die Technik und wurden daher vom Ringrichter belehrt. Andrianiks Gegner erhielt in der ersten Runde wegen unsauberem Boxen (Kopfstoss und Schlag mit der Innenhand) einen Punktabzug, in der zweiten Runde aus demselben Grund 2 Punkte Abzug und als er in der dritten Runde erneut den gleichen Fehler begann, brach der Kampfrichter den Match ab. Andrianik gewann! Alle waren erleichtert, auch wenn wir uns einen Sieg nach Punkten oder durch KO gewünscht hätten.

Müde doch zufrieden fuhren wir nach Hause. Doch bestimmt waren unsere drei Boxer noch viel geschlagener als wir, besonders Andrianik, welcher nun endlich erleichtert seinen Schlaf der vergangenen Nächte nachholen kann!


 


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Impressionen des Meetings in Au

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Gianluca am Wettkampftrainer Kurs in Magglingen

Am Nachmittag des 19.09.08 ging endlich der Wettkampftrainerkurs in Magglingen los. Ich habe mich kurzfristig entschieden ihn zu absolvieren, mit dem Ziel, die Trainerlizenz zu erhalten und Engin beim trainieren unserer Boxer zu entlasten. Der Weg zur Lizenz ist aber noch lange, steil und steinig. Nicht nur dass man erst Teilnahmeberechtigt ist, nachdem man die Übungsleiter Ausbildung absolviert hat, man muss zuerst auch noch eine theoretische sowie praktische Aufnahmeprüfung meistern. Zum Schluss kommt natürlich auch eine Abschlussprüfung dazu , wie bei jedem Anspruchsvollem Zertifikat in der Schweiz. Für mich sind diese vielen Prüfungen sehr einleuchtend, denn der Boxtrainer hat gegenüber anderen Trainern (wie Fussball, Tennis usw.) eine viel höhere Verantwortung gegenüber dem Sportler.

Stefan Käser (Leiter Ausbildung SBV) und Angelo Fasolis (Boxclub Biel) Leiteten das Weekend, welches schon sehr interessant startete. Nachdem wir die Grundschule (Ausgangsstellung, Laufschule Schläge) praktisch in der Turnhalle nochmals vertieft und danach mittels Videoanalyse diskutiert haben, waren die Schwerpunkte des Kurses die Körperbiologie und Trainingsplanung. Da unsere Gruppe bunt durchmischt ist (sechs Teilnehmer aus der Deutschschweiz, drei Kollegen aus der Romandie) war der Austausch zwischen den angehenden Trainern sehr lehrreich. Nicht nur Übungen sondern auch Erfahrungen rund um das Boxen teilten wir uns während den Theoriestunden sowie auch in den wenigen freien Momenten. Das Programm war ziemlich vollgepackt mit Trainings und Theorie Einheiten welche die Zeit auch wie im Flug vergingen liessen.

Zu meiner Überraschung traf am Sonntag Morgen auch noch Engin in Magglingen ein. Er stellte sich als Experte bei der praktischen Aufnahmeprüfung zur Verfügung. Klar dass er meine Prüfung natürlich nicht abnahm, schon nur dass wir beide ein BR Baden T - Shirt trugen sprach dagegen. Wäre zu schön gewesen... :-)

Nichts desto trotz habe ich die beiden Prüfungen bestanden und freue mich nun auf das nächste Weekend welches ich im Januar besuchen darf. Mit vielen Hausaufgaben kehrte ich Sonntagabend völlig erschöpft aber sehr befriedigt wieder zurück nach Hause. Ich kann es kaum erwarten die neu erlangte Wissen im Training umzusetzen...

22.09.2008 Gianluca Fini


 

V.r. : Stefan Käser, Gianluca und Engin



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Zeitungsbericht AZ 19.09.08 über Engin Köseoglu

© Aargauer Zeitung / MLZ ; 19.09.2008

Hinter den Kulissen

Boxen Für Engin Köseoglu aus Hausen ist die Liebe zum Sport die Basis seiner Tätigkeit

Engin Köseoglu (42) ist die treibende Kraft beim Box- Ring Baden. Sieben nationale Titel hat er als Aktiver geholt, heute zählt er zu den besten Trainern der Schweiz.

andreas fretz

«Ich glaube ich war eine Pfeife», sagt Engin Köseoglu mit einem Lachen und denkt dabei zurück an seine Kindheit, als er sich als Fussballer beim FC Windisch versucht hat. Das runde Leder war nicht sein Ding, doch bald sollte er seine Liebe zum Boxen entdecken. Ein Jahr besuchte er heimlich die Trainings bei Emil Stierli, während die Eltern den Sohn auf dem Fussballplatz wähnten. Schon bald folgten die ersten Titel. Sieben sollten es am Ende der Karriere sein. Bereits mit 24 Jahren hat Köseoglu, der als 5-Jähriger aus der Türkei in die Schweiz kam, die Handschuhe an den Nagel gehängt. Bald darauf engagierte er sich als Trainer für den Boxsport.

Zahlreiche Talente hat er an die nationale Spitze geführt, wie zum Beispiel Ardian Krasniqi, der im Dezember in Lugano seinen ersten Profikampf bestreiten wird. Der Box-Ring Baden geniesst in der Szene einen ausgezeichneten Ruf. «Wir wollen den Sport vorwärts bringen», sagt der verheiratete Vater zweier Söhne, «die Liebe zum Boxen ist die Basis meiner Arbeit.»

700 Stunden pro Jahr inves- tiert er in sein Hobby. «Es gibt immer etwas zu tun», sagt Köseoglu, «ich habe ein tolles Hobby, einen guten Job und eine liebe Familie. Ich kann von mit behaupten, ein glücklicher Mensch zu sein.»

Ziel: Olympische Spiele

Für das Boxen würde er sich etwas mehr Aufmerksamkeit wünschen. «Die Teilnahme eines Schweizers bei Olympischen Spielen wäre ein Riesenerfolg», sagt Köseoglu, «ich wünsche mir für den Boxsport eine Persönlichkeit wie Roger Federer oder Simon Ammann. Jemanden, den man auch in den Medien präsentiern kann. Gewissermassen einen Henry Maske der Schweiz.»

Boxen wird oftmals falsch eingeschätzt, glaubt der Trainer: «Boxen ist kein gefährlicher, sondern ein harter Sport.» Man müsse vor allem hart zu sich selbst sein. Eine Erfahrung, die er in den Trainings weitergibt.


 


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Davide Faraci am Brandenburger Cup

09.08 - Beim diesjährigen Brandenburg-Cup waren nach Angaben des Veranstalters soviele Nationen und Boxer vertreten wie noch nie: 21 Teams und ca. 150 Boxer. Für die Schweiz starteten Davide Faraci im Welter- und Ergun Mersin im Superschwergewicht.

Davide Faraci traf im Achtelfinale auf Albert Becker, Deutschland. Nach zwei ausgeglichenen Runden musste er in der zweiten Kampfhälfte dem routinierteren Deutschen den Vortritt lassen. Mit mehr Erfahrung läge dieser Gegner durchaus in seinen Möglichkeiten. Ergun Mersin bekam es im Viertelfinale mit dem späteren Turniersieger Eric Brechlin zu tun. Der Berner fand gegen den deutschen Rechtsausleger kein Rezept und verzweifelte zusehends. In der dritten Runde dieses unsauber geführten Kampfes wurde er disqualifiziert.

Leider verletzten sich Davide an der Nase und Ergun am Rücken. So war es nicht mehr möglich die freien Tage zum Sparring zu nutzen.

Der Olympiastützpunkt Frankfurt/Oder an der polnischen Grenze ist die schulische und sportliche Ausbildungsstätte von etwa 60 jungen Boxern. Sie wohnen dort und gehen zur Schule. Sieben vollamtliche Trainer und zwei grosse Boxhallen mit vier Ringen und ca. 25 Boxsäcken, sportmedizinische Betreuung und allem andern was sich das Sportlerherz wünscht, sorgen für perfekte Bedingungen.



FAZIT:

Dieses Turnier wird auf hohem Niveau geführt. Es ist für unsere besten Nachwuchsboxer allerdings trotzdem möglich mitzuhalten. Aber es muss vieles zusammenpassen. Schliesslich sah man auch wieder einmal, wie entscheidend das Los beim Boxen ist: Wenn man in der ersten Runde auf den stärksten Gegner trifft, scheidet man halt schon im ersten Kampf aus...



Text:
Delegationschef
Stephan Bernhard

Quelle:
www.swissboxing.ch


 

Brandenburger Cup 2008 v.l.n.r.: Vater Ahmed Mersin, Ergun Mersin, Davide Faraci und Sportchef Stephan Bernhard



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4. Frauenfelder Boxgala

Bericht von Ueli E. Adam

Mit der 4. Frauenfelder Box-Night stellten die Organisatoren eindrücklich unter Beweis, dass Herzblut oft wichtiger ist als kommerzielles Kalkül. Es ist nicht selbstverständlich, so kurz nach den Sommerferien eine erstklassige Affiche präsentieren zu können und es braucht Mut, das finanzielle Risiko eines frühen Saisonbeginns einzugehen. Umso erfreulicher das Resultat: die Athleten des Swiss Boxing Teams waren bereit und schlugen eine starke Auswahl aus Baden-Württemberg überzeugend. Sie begeisterten die über 200 Zuschauer im Casino Frauenfeld mit attraktiven Kämpfen. Besonders erwähnenswert: das Lokalfernsehen Tele Top war vor Ort und berichtete mit einer Aufzeichnung.

Davide Faraci (Swiss Boxing Team) vs. Alexander Klassen (Baden-Württemberg)

Keine leichte Aufgabe hatte der talentierte Schüler von Engin Köseoglu. Er musste sich gegen einen Klassemann (nomen est omen) in der 2. Runde anzählen lassen. Klassen, ein Mann, der spielend auch die Auslage wechseln kann, überzeugte mit technischem Rüstzeug. Umso erfreulicher die Reaktion des Schweizers. Faraci liess sich nicht unterkriegen, überzeugte ebenfalls mit gutem Boxen und konnte den Kampf schliesslich unentschieden gestalten.

Quelle: www.swissboxing.ch


 


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Bericht: Davide Faraci

© Aargauer Zeitung / MLZ ; 11.06.2008; Seite 42

Michel Sutter

Im zarten Alter von 13 Jahren hat Davide Faraci angefangen zu boxen. Nur drei Jahre später hat er bereits diverse Titel in der Tasche und träumt von einer Profikarriere.

Davide blickt immer wieder kurz zur Seite. So, als wären ihm die Fragen über ihn und seine Karriere als Amateurboxer unangenehm. Dabei kann der 16-Jährige stolz sein auf das, was er allein schon in diesem Jahr erreicht hat: Schweizer Meister im Weltergewicht (bis 69 kg) bei den Junioren, Sieg eines Turniers in Mostar und Zweiter beim Hessischen Internationalen Westerwald-Cup. Auch seine Gesamtbilanz kann sich sehen lassen: 20 Kämpfe, 17 Siege, 1 Unentschieden und 3 Niederlagen. Doch darauf angesprochen, zuckt Davide nur mit den Schultern und senkt den Blick. «Na ja», meint er mit nüchterner Stimme, «ich habe dreimal verloren.»

Davide ist ehrgeizig. «Wenn ich in den Ring steige, will ich immer gewinnen», sagt er. Und um möglichst oft zu gewinnen, trainiert der Automatiker-Lehrling sehr hart: während der Saison viermal pro Woche. Bereitet er sich auf einen Wettkampf vor, trainiert er gar täglich bis zu zwei Stunden. «Da bleibt wenig Zeit für anderes übrig», sagt Davide. Einzig in den Sommerferien lässt er seine Boxhandschuhe links liegen für zwei oder drei Wochen.

Zum Boxsport gekommen ist Davide über einen Leinwandboxer: Rocky Balboa. «Als Junge habe ich mir die Rocky-Filme angesehen», erzählt Davide. «Und ich wollte auch so werden.» Seine Familie war zunächst gar nicht begeistert gewesen von Davides Wunsch, zu boxen, natürlich auch wegen der Verletzungsgefahr. Doch Davide hat sich bisher keine schwerwiegenden Verletzungen zugezogen, mal abgesehen von einem Nasenbeinbruch. «Da war meine Mutter schockiert», erzählt er mit einem Lächeln. Mittlerweile unterstützt ihn die Familie aber bei seinem Vorhaben.

Neben Rocky Balboa hat Davide noch ein anderes Vorbild: Mike Tyson. Besonders imponieren ihm Tysons Schlagkraft und Technik: «Dadurch hat Tyson Boxer besiegt, die grösser waren als er», sagt Davide, selber bereits 183 cm gross. Überhaupt ist es weniger wichtig, beim Boxen ein Raubein zu sein. «Auf die Technik kommt es an», erklärt Davide. Und auf das Durchhaltevermögen. Auch diesbezüglich will Davide seinem Vorbild in nichts nachstehen. Für ihn dauert jeder Kampf bis zum bitteren Ende. Einzig wenn sein Trainer das Handtuch wirft als Signal der Aufgabe, hört er auf. Zwangsläufig. Doch er selbst würde nie einen Kampf vorzeitig abbrechen. «Aufgeben ist das Schlimmste», findet er.

Davide will später mal Profiboxer werden. Sein Traum ist es, Weltmeister bei allen vier grossen Boxverbänden zu werden. Sein nächstes grosses Ziel sind aber die Olympischen Spiele 2012 in London. Da möchte er als Amateurboxer sein Können unter Beweis stellen. Am kommenden Samstag kann er sich anlässlich eines Wettkampfs in Zürich schon mal ein bisschen an die Atmosphäre gewöhnen. 5000 Zuschauer werden erwartet. «Vor so vielen Menschen habe ich noch nie geboxt», sagt Davide. Nervös ist er deswegen aber nicht. Schliesslich konzentriert er sich nur auf eins: den Sieg.


 


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ARDIAN UND ENGIN AUF TELE M1!

Am 24. März machte Tele M1 eine Reportage über Ardian Kransiqi.

Der Clip wird bald auf unserer seite veröffentlicht!


 


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Davide Junioren Schweizermeister 2008

Wie in den vergangenen Jahren fand die Juniorenmeisterschaft am ersten Wochenende im März statt. Auf Einladung des Box Club Basel trafen sich die Schüler, Kadetten und Junioren aus der ganzen Schweiz in der kleinen Halle vom St. Jakob. In diesem Zusammenhang danken wir allen Beteiligten vom Boxring Basel für die Organisation
und Durchführung des Meetings.

Für den Boxring Baden war unser junger, talentierte Boxer Davide Faraci am Start.
Davide, der noch vor einem Monat in Deutschland am Hessischen Internationalen Westerwald-Cup mit der Junioren Nationalmannschaft die Goldmedaille gewann, konnte
nebst dem Turniersieg auch als „Bester Boxer“ des Meetings ausgerufen werden!

Voller Motivation und Stolz präsentierte sich Davide im Weltergewicht bis 69 kg am Samstag im Ring gegen den Gebenstorfer Maliqaj. Der seit kurzem vom Franz Studer trainierte Boxer machte mit harten Schlägen an Kopf und Körper grossen Eindruck. Davide, wie auch die Ecke des Badeners waren sehr beeindruckt! Die taktischen Anweisungen des Trainers umsetzend, gewann der Badener die zweite Runde dennoch mit leichten Vorteilen. In der dritten Runde nutzte Davide den Konditionsmangel seines Gegners aus, und entschied den hart geführten Kampf mit
10:6 Richterstimmen für sich.

Nach drei Stunden Erholung stand unser Boxer wieder im Ring. Sein Halbfinal-Gegner aus Basel kam bereits nach der ersten Runde mit 5 Punkten in den Rückstand.
In der zweiten Runde erhöhte Davide das Tempo und setzte sein Gegenüber unter Druck. Die gegnerische Ecke erkannte die Überlegenheit des Badeners und warf das Handtuch, als Zeichen der Aufgabe.

Der Finalgegner aus Lausanne hatte wie Davide seine beiden Gegner am Vortag überzeugend geschlagen und verdient den Finaleinzug geschafft.

Gespannt waren auch die extra am Sonntag, aus Baden angereisten Clubkameraden, für den Titelkampf im Weltergewicht!
Nach einer ausgeglichenen ersten Runde, konnte Davide in der zweiten Runde seinen Punktestand leicht ausbauen. Der gross gewachsene Boxer aus Lausanne, (1.83) erhöhte das Tempo enorm. Mit lautern Anfeuerungsrufen aus der Badener Ecke konnte David dazu
motiviert werden dem Gegner stand zu halten. In der Pause gab ihm der Trainer, nochmals
letzte Anweisungen die Davide auch brillant umzusetzen zu wusste, und somit auch eine
starke vierte Runde boxte, die ihm den Junioren SM-Titel brachte.

Davide Faraci konnte nach letztjähriger Kadetten-SM und Westerwald Cup, seinen
3. Turniererfolg feiern und somit sicher in die Fusstapfen seines Clubkameraden Ardian Krasniqi treten, der im Übergang zu den Profis steht!

Wir vom Boxring Baden gratulieren dem jungen Sportler recht herzlich und wünschen Davide weiterhin viel Freude am Boxsport!

Text: Engin Köseoglu


 

Von Links: Engin, Davide und Ibrahim



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Übungsleiterkurs in Magglingen

Am Wochenende vom 22.02.08 bis 24.02.08 fand in Magglingen der SBV Übungsleiterkurs statt. Gianluca (Fitnessbox Instruktor) nahm mit dem Ziel teil, sein Repertoire von Übungen und das Grundwissen der Technischen Elemente zu vertiefen und erweitern.

Gianluca: "Es waren drei sehr tolle Tage. Wir hatten vier Trainingseinheiten in welchen wir Konditionsübungen, Lauftraining, Schlagtraining und sehr viele Pratzenübungen praktiziert haben. In den Theorielektionen dazwischen lernten wir vieles über die Betreuung der Boxer, vom ersten Training bis zur Vorbereitung zum ersten Kampf. Der Kurs hat mir viel Spass bereitet und ich konnte meinen Horizont sehr erweitern. Nun freue ich mich auf die Besuchstrainings die ich mit Igor in Aarau, Basel und Bern besuchen darf (die für mich notwendig sind) um danach mein Diplom in Empfang zu nehmen. Was ich auch als sehr konstruktiv empfand, waren der Austausch unter den angehenden Trainern. Ein grosses Dankeschön an Silvio Chanton, der den Kurs leitete und speziell an Engin Köseoglu der mich dazu ermunterte und gefördert hat."


 


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Präsident Walter Grimm ind der AZ!

© Aargauer Zeitung / MLZ ; 22.02.2008Sport Aargau

Andreas Fretz

Coiffeurmeister, Boxring-Präsident und Entwicklungshelfer. Walter Grimm hat alle Hände voll zu tun und viel erlebt. Nur die Olympischen Spiele fehlen in seinem Palmarès.

Coiffeur und Boxer › ein Widerspruch? Frauen- gegen Männerdomäne, Haare frisieren oder Visagen polieren? «Früher gabs schon mal den einen oder anderen ironischen Kommentar», lacht Walter Grimm, «zum Beispiel, wenn ich mit einem blauen Auge oder lädierter Nase einem Kunden die Haare schnitt. Heute hat sich das gelegt.» Grimm vereint die vermeintlichen Gegensätze schon seit vielen Jahren in sich. Begonnen hat alles in einem Coiffeur-Salon in Gebenstorf. Sein Lehrmeister Emil Stierli hatte ihn bereits während der Schnupperlehre zum Boxen animiert. Und Grimm sollte es weit bringen, sowohl im Sport als auch in seinem Beruf.

Kalte Füsse vor Olympischen Spielen

1968, nur einen Tag vor dem erfolgreichen Lehrabschluss, wurde der heute 58-Jährige Schweizer Meister im Leichtgewicht. Vier Jahre später wäre er sogar für die Olympischen Spiele in München qualifiziert gewesen. Doch Grimm, der auf einem Bauernhof in Birmenstorf aufwuchs, bekam kalte Füsse. «Die Gegner aus Westeuropa habe ich im Griff gehabt, doch der Ostblock, die USA und Kuba stellten eine Übermacht.» Grimm wollte sich nicht vorführen lassen und flüchtete, um vom Sport und von unangenehmen Fragen Abstand zu gewinnen, nach England, wo er während eines Jahrs seine Coiffeur-Kunst verfeinerte. «Heute würde ich anders entscheiden», sagt Grimm etwas wehmütig, «Olympische Spiele sind etwas Einmaliges.»

Über 100 Amateur-Kämpfe hat Grimm zwischen 1964 und 1971 absolviert. Nach seiner Rückkehr von der Insel blieb er seinen Wurzeln treu. In Magglingen liess er sich zum Box-Trainer ausbilden, und im Aargau wurden seine ersten Salons eröffnet. Der Anfang wurde 1974 in Neuenhof gemacht. Es folgten Geschäfte in Baden, Dättwil, Zurzach und sogar in Santo Domingo in der Dominikanischen Republik, wo er eine Farm bewirtschaftet und vom Auswandern geträumt hat. «Inzwischen steht die Farm zum Verkauf», sagt der zweifache Familienvater, der mit Frau Astrid seit 27 Jahren in Mellingen wohnt.

Kontakte zum Sauerland-Stall

Heute zählt seine Coiffeur-Kette drei Filialen mit 30 Angestellten. Und Grimm hat sich vom Boxer und Trainer zum Präsidenten des Boxrings Baden gewandelt. Er managt den Profi Blas-Miguel Martinez, hat mit Engin Köseoglu einen Spitzentrainer engagiert und mit Ardian Krasniqi steht ein Talent vor dem Sprung nach Deutschland. Krasniqi absolviert derzeit Probetrainings beim Box-Promoter Wilfried Sauerland.

Grimm hat auch eine soziale Ader. In Guatemala zeichnet er seit 14 Jahren für ein karitatives Projekt verantwortlich, welches 2005 den aargauischen Rotkreuzpreis zugesprochen erhielt. Die medizinische Versorgung der Indigenas, die Ausbildung von Ärzten und Hebammen, der Bau eines Schulhauses und die Wasserversorgung wurden in Angriff genommen. Als Nächstes steht ein landwirtschaftliches Projekt auf dem Programm. Allein im letzten Jahr reiste Grimm dreimal nach Guatemala. Rund 700 000 Franken wurden bisher investiert. Am 1. April, seinem 59. Geburtstag, reist Badens Boxpapst mit den Scherenhänden erneut nach Guatemala.


 


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Schweizer Meisterschaften 2007

Lest den Bericht der Neuen Aarhauer Zeitung!

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Weiterer Bericht folgt...


 


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DISM 2007

Nach der Deutschschweizer und Tessiner Meisterschaften 2007 am 5. und 6. Mai in Gebenstorf kann der Boxring Baden zufrieden zurückblicken, obwohl wir ein wenig vom Pech verfolgt waren.

Mit vier Boxer sind wir an den Start: Davide Faraci, Hanna Koc, David Mosimann und Arnold Gjergjaj.

Die Pechsträne begann damit, dass für Davide kein Gegner vorhanden war und er somit auf eine Teilnahme an diesem Turnier verzichten musste. Des Weiteren entschied das Los dass David und Hanna schon in der ersten Ausscheidungsrunde gegeneinander antreten mussten.

David hat sich mit 22 zu 11 Punkte gegen Hanna durchgesetzt und musste im nächsten Kampf gegen den späteren Meister Viltre Diaz Gabriel vom Boxclub Winterthur in den Ring. Nach Startschwierigkeiten in der ersten Runde steigerte sich David und den beachtlichen Rückstand von 9 Punkten konnte er immer mehr verkürzen. Leider fehlte ihm am Schluss nur einen Punkt zum Unentschieden und somit schied er mit 19 zu 20 Punkten aus dem Turnier aus.

Besser lief es bei Arnold. Im Halbfinale ist er mit einem 16 zu 3 Punkte Sieg gegen den Berner Boxer Emurli Murat sehr gut ins Turnier gestartet. Er steigerte sogar seine Leistungen und lieferte im Finale gegen Ivo Andelic vom Boxclub Bad Ragaz einen sehr attraktiven Kampf. Als in der Pause zwischen 2. und 3. Runde der Zwischenstand von 17 zu 2 Punkte für Arnold bekannt gegeben wurde, entschied sich die Ecke von Ivo Andelic den Kampf nicht mehr fort zu setzen. In den Augen der Box - Kollegen aus Bad Ragaz war die Punktedifferenz niemals so gross wie sie von den Punkterichtern gewertet wurde. Somit ist Arnold der neue DISM 2007 im Superschwergewicht.

Lieber Arnold, herzliche Gratulation zu diesem Titel!


 


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Internationales Boxmeeting in Baden

Bericht von Fabian Guggenheim (www.swissboxing.ch)

03.05.2007 – Die Organisatoren der gestrigen Box-Veranstaltung scheuten weder Mühe noch Kosten, um dem Publikum einen attraktiven Box-Abend zu präsentieren. Der Baselbieter Blas Miguel Martinez stand dabei zum ersten Mal in seiner Sportlerkarriere als professioneller Fighter im Ring und entledigte sich seiner Aufgabe ohne Probleme. Die starke Box-Staffel aus der Türkei, angereist mit mehreren Titelträgern, war ein harter Prüfstein für die einheimischen Boxer. Den besten Kampf des Abends zeigten Ardian Krasniqi und der ehemalige Junioren-EM-Pronzemedaillen-Gewinner Adem Bozkurt.

Zu den Kämpfen:

Linda Tissot (BR Baden verstärkt) vs Karin Stucki (BC Bern)

Nach ausgeglichener erster Runde übernahm „The Black Pearl“ das Zepter in die Hand und punktete fleissig mit der linken Führhand. Es war ein ambitionierter Kampf mit einer verdienten Siegerin:

Einstimmige Punktsiegering: Linda „The Black Pearl“ Tissot




Sakip Delic (BR Baden verstärkt) vs Serkan Tatar (Istanbul)

Die erste Runde dieses spannenden Kampfes ging klar an den türkischen Vize-Meister, welcher es verstand, mit variantenreichem Boxen zu Körper und Kopf mehr Punkte zu sammeln. Ab der zweiten Hälfte des Kampfes kam der normalerweise für den Box-Club Zürich kämpfende Schweizermeister im Halbschwergewicht immer besser ins Gefecht und landete seinerseits sehenswerte Treffer. Der Schweizer hat zweifelsohne ein nicht zu unterschätzendes Potenzial, welches bestimmt noch nicht ausgeschöpft ist. Die Punkterichter waren geteilter Meinung:

Sieger nach Punkten durch Mehrheitsentscheid: Sakib Delic



Arnold Gjergjaj (BR Baden) vs Erhan Sentürk (Istanbul)

Die Gewichts- und Reichweitenvorteile von Arnold Gjergjaj waren augenscheinlich, doch konnte der von Engin Kögelu betreute Super-Schwergewichtler diese Vorteile nicht nutzen. Sentürk war schnell auf den Beinen und verstand es, der Mehrzahl der Schläge von Gjergjaj auszuweichen.

Einstimmiger Punktesieger: Erhan Sentürk



Alain Frauchiger (BR Baden verstärkt) vs. Serhat Degirmenci (Istanbul)

Alain Frauchiger wurde sehr kurzfristig für den Kampf gegen den türkischen Vize-Meister aufgeboten und es war dem Schweizer anzumerken, dass er sich nicht optimal auf den Kampf vorbereiten konnte. Zwar kämpfte Frauchiger mit viel Herz und verkaufte seine Haut so teuer wie möglich; doch am Schluss musste er die Überlegenheit des Türken anerkennen.

Einstimmiger Punktesieger: Serhat Degirmenci





Ardian Krasniqi (BR Baden) vs Adem Bozkurt (Istanbul)

Gespannt war das Publikum auf den Kampf zwischen dem zweifachen Schweizermeister und international erfahrenen Ardian Krasniqi und dem zweifachen türkischen Meister und Junioren-EM-Bronzemedaillen-Gewinner Adem Bozkurt. Um es vorweg zu nehmen. Die beiden Amateure boten einen grossen Kampf, das beste Gefecht des gestrigen Abends. Beide Boxer variierten mit verschiedenen Kombinationen zu Körper und Kopf. Leider verlor Bozkurt zeitweise die Beherrung und wurde deshalb zweimal zu Recht vom Ringrichter verwarnt.

Einstimmiger Punktesieger: Ardian Krasniqi




Blas Miguel Martinez (Schweiz) vs Roberto Melo (Slowakei)

Im einzigen Profi-Boxkampf des Abends besiegte Blas Miguel Martinez bei seinem Profi-Debut Roberto Melo aus der Slowakei durch KO in der 4. Runde. Nach verhaltener erster Runde suchte Martinez vehement die Entscheidung. Er zermürbte seinen Gegner mit druckvollen Aktionen aus der Halbdistanz heraus und überzeugte durch variantenreiches Boxen. Allerdings hing seine Deckung zeitweise zu tief, weshalb die Gefahr von Kontern stets allgegenwärtig war. Im 4. Durchgang liess Martinez nichts mehr anbrennen. Er deckte den Slowaken mit einem wahren Schlaghagel ein.

Sieger durch KO in der 4. Runde: Blas Miguel Martinez



Der ehemalige Schweizermeister der Amateure im Leichtgewicht und Profiboxer mit fünf Kämpfen, Rocco Cipriano, kämpfte ihm Rahmen der Veranstaltung um den WM-Titel im Kickboxen. Dank seiner grossen Routine konnte er den Kampf gegen den Belgier David Buzzeta für sich entscheiden.

Hoch erfreut ob dem grossen Erfolg der Veranstaltung zeigte sich der Trainer des BR Baden, Engin Köegelu: "Das war ein Klasse-Meeting, etwas vom Besten, das ich bisher erlebt habe. Mindestens 600 Zuschauerinnen und Zuschauer schauten sich die Kämpfe an".


 


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Internationales Boxmeeting Baden 2007

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